Kategorie: Denken & Fühlen

Wann darf eine Frau nicht mehr sexy sein?

Wann darf eine Frau nicht mehr sexy sein?
Wann darf eine Frau nicht mehr sexy sein?

Wann darf eine Frau nicht mehr sexy sein?

Was Frau ab wann angeblich nicht mehr tragen darf, ist im Internet ein Dauerthema. Ich habe meine Meinung dazu schon in meinem Post über Miniröcke geäussert. Wann darf eine Frau nicht mehr sexy sein? Mit 35, 40, 50 oder 80? Was für unsinnige Regeln. Wenn es nicht so traurig wäre, wäre es schon fast wieder zum Lachen.

Seien wir ehrlich, älter werden macht keinen Spass. Man kann schon deprimiert werden, wenn die Kollegen, Vorgesetzten und Kunden unsere Kinder sein könnten. Oder wir von 20 Jährigen gesiezt werden. Wenn wir merken, dass uns schlaflose Nächte jetzt mehr in den Knochen stecken. Und wir uns nicht so schnell wie früher nach einer durchfeierten Partynacht erholen. Vielleicht weniger leistungsfähig und belastbar sind. Und mehr Entspannung und Ruhephasen im Alltag brauchen.

Natürlich wäre auch ich gerne noch 35. Aber bitte mit meiner jetzigen Lebenserfahrung und meinem heutigen Selbstbewusstsein. Mein wahres Alter kennen wenige. Ich möchte es auch nicht zum Thema auf meinem Blog machen. Nur soviel sei gesagt, ich bin älter, als ich aussehe.

Über das Älterwerden

Zugegeben, was da auf uns zukommt, ist nicht lustig. Älterwerden ist nichts für Weicheier. Die Wechseljahre bringen Hormonveränderungen, Hitzewallungen, Kreislaufprobleme und Schlafstörungen. Gewichtszunahme und depressive Verstimmungen. Und vieles mehr. Trotzdem finde ich interessant, dass es in manchen Kulturen und Sprachen kein Wort für „Wechseljahre“ gibt. Denn es ist keine Krankheit. Vielleicht machen wir einfach zu viel Theater darum?
Und für alle, die denken, dass sie noch zu jung für die Wechseljahre sind – die ersten Anzeichen treten bei den meisten Frauen schon im Alter zwischen 40 und 45 auf.

Den Wechsel als Chance nutzen
Den Wechsel als Chance nutzen

Den Wechsel als Chance nutzen

Fest steht, dass wir uns verändern. Und die Veränderung ist nicht nur körperlich. Aber darin liegt auch unsere Chance, unser Leben neu auszurichten. Neue Ziele zu setzen. Denn noch liegt etwa die Hälfte unseres Erwachsenenlebens vor uns. Überdenken wir unser Leben. Beweisen müssen wir uns nichts mehr. Falls wir Kinder haben, brauchen sie uns bald nicht mehr oder sind sogar schon ausgezogen. Jahrelang haben wir nur an die Familie gedacht oder nur für den Beruf gelebt. Jetzt kommt unsere Zeit. Nutzen wir sie. Was möchten wir? Was wollen wir noch im Leben erreichen? Wohin führt uns unser Weg? Brechen wir auf zu neuen Ufern. Und eins ist klar – wir haben ganz sicher keine Zeit und Energie für solche lächerlichen Styling Vorschriften!

Herzliche Grüsse
Steffi

Auf zu neuen Ufern
Auf zu neuen Ufern

Warum die Zeit immer schneller vergeht und was wir tun können

Warum die Zeit immer schneller vergeht und was wir tun können
Warum die Zeit immer schneller vergeht und was wir tun können

Warum die Zeit immer schneller vergeht und was wir tun können

Denkt mal für einen Moment nach: Wann war Euer erster Kuss? Wann habt Ihr die Schule abgeschlossen? Wann seid Ihr in Eure erste Wohnung gezogen? „Verdammt lang her“, wie BAP singt, oder?

Ein paar Fakten für Euch – der Mauerfall ist jetzt 28 Jahre her, die Terroranschläge vom 11.September in New York 15 und die Einführung des Euro 14 Jahre. Das macht einen schon nachdenklich, oder?

Es ist erwiesen, dass in den Jahren zwischen dem 40. und 60. Lebensjahr die Zeit nur so verfliegt. Wir haben das Gefühl das Jahr hätte gerade erst begonnen und jetzt feiern wir schon bald wieder Weihnachten. Aber voran liegt das?

Ein Ausflug in die Vergangenheit

Wenn wir Kinder sind, ist alles neu für uns. Wir lernen zu krabbeln, zu laufen, die Welt zu erkunden. Jeden Tag neue Eindrücke und Erfahrungen. Auch als Jugendlicher und junger Erwachsener lernen wir noch viel Neues kennen.

Irgendwann stecken wir dann im Hamsterrad fest. Der gleiche Job, die gleiche Wohnung, der gleiche Partner  – und das seit vielen Jahren. Jeden Morgen die gleiche Routine, jede Woche derselbe Ablauf, ein Jahr gleicht dem anderen.

Wie die Zeit vergeht

Wenn wir am Morgen in den Spiegel schauen, falls uns nichts Spezielles auf. Vielleicht ein graues Haar mehr. Oder der müde Ausdruck im Gesicht, den wir immer öfter haben. Aber älter fühlen wir uns eigentlich nicht.

Das wir älter werden, merken wir besonders an unseren Kindern. Wie sie wachsen, wie sie reifer werden, wie sie fast schon erwachsen sind. Und wenn wir uns alte Photos anschauen. Und sehen wie viel jünger wir auf ihnen aussehen. Weniger Falten um die Augen, aber auch weniger Lachfältchen.

Dieses Photo ist Ende der 70er Jahre im Kölner Zoo entstanden. Und zeigt drei Generationen starker Frauen – meine Oma, meine Mutter und mich. Wenn ich daran denke, wie alt das Photo ist und dass meine Oma schon lange tot ist, wird mir klar, wie schnell die Zeit vergeht.

Ein Ausflug in die Vergangenheit
Ein Ausflug in die Vergangenheit

Die Rushhour unseres Lebens

Vor einigen Monaten haben wir das Photo der drei Generationen wiederholt. In meinem Garten mit meiner Mutter, meiner Tochter und mir. Ich kann nicht fassen, dass meine Tochter schon 11 Jahre ist. War sie nicht erst gestern ein Baby?

Jetzt sind wir Frauen über 40 in der Rushhour unseres Lebens. Im Job, aber auch zuhause. Zwischen Kindern im Teenageralter und pensionierten Eltern. Mit wenig Zeit für uns und unserem eigenen Älter-Werden beschäftigt.

Aber der Lauf der Zeit ist nicht aufzuhalten. Wir können nur das Beste daraus machen. Wer weiss, vielleicht gibt es in 20 oder 30 Jahren dasselbe Photo mit meiner Tochter, ihrer Tochter und mir?

Drei Generationen
Drei Generationen

Was können wir tun?

Um die Zeit zu entschleunigen und das Leben wieder bewusster wahrzunehmen, brauchen wir neue, emotionale Erlebnisse. Es fängt im Kleinen an – einfach einmal einen neuen Weg durch die Stadt zur Arbeit gehen, etwas Unbekanntes essen oder eine fremde Landschaft erkunden.

Wir könnten eine Freundin anrufen, mit der wir seit Jahren nicht gesprochen haben oder einen Urlaub planen, der so ganz anders ist, als alle Urlaube, die wir bisher erlebt haben. Zum Beispiel eine Fahrt mit der sibirischen Eisenbahn, einen Rucksackurlaub in Asien oder eine Safari in Afrika.

Oder jetzt im Advent Zeit mit kranken und alten Verwandten verbringen und sehen wieviel Freude wir ihnen bereiten. Oder mit den Enkelkindern, Kindern, Nichten und Neffen spielen und die Welt durch ihre Augen sehen. Uns Zeit nehmen für die Familie. Und vielleicht ein traditionelles Weihnachtsfest wie früher planen?

„Das erste, das der Mensch im Leben vorfindet, das letzte, wonach er die Hand ausstreckt, das kostbarste, was er im Leben besitzt, ist die Familie.“ sagte Adolph Kolping. Und recht hatte er. Unsere Zeit zusammen ist begrenzt. Deshalb sollten wir sie geniessen. Jeden Tag. Jetzt in der Adventszeit ist eine gute Gelegenheit neue, emotionale Erinnerungen zu schaffen. Einander wertvolle Zeit zu schenken. Denn mitnehmen können wir alle nichts.

In diesem Sinne wünsche ich Euch einen besinnlichen 2. Advent.

Einen besinnlichen 2.Advent
Einen besinnlichen 2.Advent
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