5 Dinge, die mir sofort in den USA aufgefallen sind
5 Dinge, die mir sofort in den USA aufgefallen sind

Hallo meine Lieben, ich melde mich zurück! Zwar sind noch lange nicht alle Kisten ausgepackt, kein Bild hängt und auch sonst ist unser Haus weit davon entfernt perfekt zu sein. Aber es gibt noch anderes im Leben. 10 Wochen sind wir nun hier und noch lange nicht zuhause. Ein Übersee Umzug braucht Zeit und Heimweh und Sehsucht nach dem Gewohnten begleiten uns oft. Aber wir sind auch offen, unser neuen Heimat eine Chance zu geben.

Nashville ist nicht New York
Nashville ist nicht New York

Nashville ist nicht New York

Wir Deutsche sehen die USA gerne als Einheit und sprechen von den Amerikanern. Aber das wäre das Gleiche zu sagen, die Norweger seien nicht anders als die Spanier. Die Briten in den selben Topf mit den Griechen zu werfen.

Hier in Tennessee gehen die Uhren anders. Konservativ, gemächlich, entspannt. Nichts von der Hektik New Yorks oder vom Fitness und Schönheitswahn Kaliforniens. Für uns als Fremde ein neues Amerika. Das entdeckt werden will. Spannend und ungewohnt!

School run - der tägliche Wahnsinn
School run – der tägliche Wahnsinn

School run – Der tägliche Wahnsinn

Was kennt Ihr aus vielen amerikanischen Filmen? Die gelben Schulbusse. Täglich wartet eine Armee von gelben Käfern darauf die Kinder zu ihrer Destination zu bringen. Alternativ fahren die Mütter ihre Kinder zur Schule. Bis viele dann schon mit 16 Jahren ihren Führerschein machen und selber mit dem Auto kommen. Hunderte von Autos parken vor der Highschool meines Sohns. Für uns undenkbar.

Mein Sohn bleibt ein Exot und fährt wie in der Schweiz weiterhin mit dem Fahrrad. Und meine Tochter nimmt den Schulbus, denn das Mummy Taxi hat den Betrieb schon nach kurzer Zeit wieder eingestellt.

General Jackson - Eine Sonntagskreuzfahrt nach Nashville
General Jackson – Eine Sonntagskreuzfahrt nach Nashville

Über Waschmaschinen und Kühlschränke

Meine Kinder lieben die amerikanischen Kühlschränke. Riesig mit Wasserfilter und Eismaschine. Ständig werden zahlreiche Eiswürfel produziert. Und kommen wie das Trinkwasser auf Knopfdruck aus dem Kühlschrank. Ungewöhnlich, aber finde ich auch klasse!

Die Waschmaschine und der Trockner verwirren mich. In den Apartments und Häusern gibt es kaum Raum die Wäsche zu trocken. Und Wäscheständer sind Mangelware. Werfen die Amerikaner alles in den Trockner? Aber was ist mit Spitzen Tops, Seiden Blusen und Cashmere Pullovern? Ich trotze dem Ganzen und benutze weiterhin einen Wäscheständer.

Gastfreundschaft in den Südstaaten
Gastfreundschaft in den Südstaaten
Shopping in Tennessee
Shopping in Tennessee

Shopping in Tennessee

Shopping im lokalen Supermarkt. Die Angestellten sind mega freundlich und natürlich gibt es Packers an der Kasse. Die die Waren in dünne Plastiktüten einpacken. In Europa schon lange pas­sé und undenkbar. Die dünnen Tüten reissen schnell und vom Umweltschutz wollen wir gar nicht sprechen. Ich bringe jetzt meine wiederverwendbaren, starken Plastikeinkaufstüten von Migros mit und verwirre die Angestellten dadurch völlig.

Gastfreundschaft in den Südstaaten

Die Menschen sind hier freundlich, nehmen sich Zeit. Eine unserer Nachbarinnen kam gleich mit einem Kuchen für uns vorbei. Alle bieten ihre Hilfe an. Jeder findet eine nette Bemerkung, ein Kompliment, ein Lob für den andern. Das ist ungewohnt für uns, die wir die Hektik und den Stress Mitteleuropas kennen. Aber es ist schön. Und es macht das Leben entspannter. Ich finde, davon können wir Mitteleuropäer lernen. Denn ein Lächeln auf das Gesicht eines Fremden zu zaubern, hebt auch gleich die eigene Laune. Oder?

Meine Fotos sind auf einer Sonntagskreuzfahrt nach Nashville enstanden. Cocktails, Musik und Sonnenschein  – was will man mehr?

Nächsten Sonntag gibt es meinen allerletzten Sommerlook für dieses Jahr. Schlicht und edel. Und leicht für Euch nachzustylen. Für die letzten warmen Tage oder falls Ihr noch mal in den Süden in Urlaub geht.

Einen schönen Sonntag wünsche ich Euch aus den USA.

Herzliche Grüsse
Steffi 💜

Shop my Look

Kleid und Schuhe:  Michael Kors

Leo Look von Michael Kors
Leo Look von Michael Kors

24 comments on “5 Dinge, die mir sofort in den USA aufgefallen sind”

  1. 🙂 Howdy, liebe Steffi,
    wie schön, Dich wieder einmal zu sehen und von Dir zu lesen. Das Kleid ist der Hammer.
    Von den amerikanischen Gepflogenheiten in Eurer neuen Heimat zu lesen ist schön. Wir wurden früher auch immer hin- und her kutschiert . Da gab’s Carpool Gruppen, die sich wöchentlich ablösten. Sonst wären wir nie in die Schule gekommen, weil sie so weit weg war.
    Ja, die Kühlschränke und Waschmaschinen sind eine Wissenschaft für sich. Ich würde auch einen Trockenständer verwenden.
    Dir noch einen schönen Sonntag und ganz liebe Grüße in die Ferne
    Claudia 🙂

    • Liebe Claudia,
      schön von Dir zu hören !!!
      Du hast ja viel Erfahrung mit dem Leben hier.
      Ich wünsche Dir auch noch einen schönen Sonntag und ganz liebe Grüsse nach Wien!
      Steffi 🙂

  2. Wie schön von Dir zu hören liebe Steffi. Ein hübscher Sommerlook.

    Ich kann mir vorstellen, dass es für Dich zurzeit alles noch recht fremd ist. Das braucht bestimmt seine Zeit. An die vielen Plastiktüten könnte ich mich nicht gewöhnen. Insofern machst Du es genau richtig, auch wenn Du die Packers damit verwirrst. Einer muss ja den Anfang machen 🙂

    Liebe Grüße Sabine

    • Liebe Sabine,
      ich freue mich, von Dir zu hören 🙂
      Ja, ich glaube, wir brauchen noch einige Zeit, bis wir richtig angekommen sind.
      Ganz liebe Grüsse nach Deutschland
      Steffi

  3. Liebe Steffi, toll dass Du Dich wieder zurückmeldest 🙂
    Das sind doch erstmal tolle Neuigkeiten. Du wirst das Packsystem im Supermarkt revolutionieren :))
    Kühlschrank? Für mich normal. Seit 10 Jahren kann ich Eiswürfel und kühles Trinkwasser direkt zapfen. Noch heute toll für alle Kinder in der Familie 🙂
    Ich habe auch keinen Wäscheständer. Ich nutze den Wäschetrocker und hänge alle anderen Sachen gleich auf die Bügel und auf Kleiderstange oder an die Garderobe. Ruck zuck isses trocken und ich muss kaum was bügeln.
    Dürfen Deine Kinder dort auch mit 16 den Führerschein machen?
    Hach ich freu mich über Deine tollen Fotos und Deine neue Welt.
    Ganz liebe Grüße Tina

    • Liebe Tina,
      Du bist ja richtig amerikanisch 😉
      Schön, dass Dir Fotos und Post gefallen haben.
      Ja, meine Kinder dürfen auch mit 16 den Führerschein machen.
      Keine Ahnung, ob sie dann auch in Europa fahren dürften.
      Ganz liebe Grüsse zurück
      Steffi

  4. Hallo Steffi,
    ich freue mich, dass du nun wieder ein bisschen Zeit findest, um zu bloggen. Ich kann mir vorstellen, dass es nicht einfach ist, seinen ganzen Hausstand einzupacken und nach USA umzusiedeln. Dafür aber bestimmt total aufregend und spannend.

    Ich hoffe auf ganz viele Berichte über deine neue Heimat. Dein Outfit (MK ist eines meiner Lieblingsdesigner) ist übrigens sehr schick.

    Liebe Grüße
    Birgit
    fortyfiftyhappy

    • Hallo Birgit,
      danke für Dein Lob 🙂
      Ich kann mir vorstellen, dass MK einer Deiner Lieblingsdesigner ist – geht mir genauso!
      Später schau ich gleich mal bei Dir vorbei.
      Liebe Grüsse aus den USA
      Steffi

  5. Wie schön, von dir zu hören 🙂 Und noch schöner, dass ihr Euch wohl fühlt! Inhouse-Wäscheständer kennen die Amerikaner tatsächlich kaum – die Wohnunen in den Ballungsgebieten sind zu klein. Was nicht in den Trockner darf, wird entweder wie bei Tina auf einem Bügel getrocknet oder – die Erfahrung habe ich weit häufiger gemacht – in die Wäscherei gebracht.
    Liebe Grüße
    Fran

    • Liebe Fran,
      schön, dass Du Dich meldest 🙂
      Ja, die Wäscherei nutzen die Amerikaner, glaube ich häufig – ich so gut wie gar nicht.
      Liebe Grüsse aus den USA
      Steffi

  6. Liebe Steffi,

    oh wie spannend. Ich finde das total aufregend und hoffe du erzählst uns mehr über die Unterschiede. Voll witzig wie wir doch alle unterschiedlich sind. Die Amis verwenden keinen Wäscheständer? Eigenartig.

    Und das du im Supermarkt die Menschen mit deinen selbst mitgebrachten Taschen verwirrst glaube ich dir. Da können sie echt noch viel von uns lernen 🙂

    Du siehst übrigens sehr hübsch und entspannt aus!

    Alles Liebe und ich freue mich schon auf deinen nächsten Post!
    Natascha

    • Liebe Natascha,
      ich freue mich, dass Du das spannend findest 🙂
      Und lieben Dank für Dein tolles Lob!
      Gerne erzähle ich Euch mehr – allerdings nur einmal pro Woche.
      Mehr schaffe ich im Moment (noch) nicht.
      Alles Liebe aus den USA
      Steffi

  7. Liebe Steffi schön wieder von dir zu hören. Ich hatte dir ja bereits geschrieben, dass ich schon seit vielen Jahren regelmäßig in die USA fahre. Ich habe mich auch immer wieder gefragt wie die das mit der Wäsche machen. Scheinbar hauen die wirklich alles in den Trockner.
    Herzliche Grüße Petra

    • Liebe Petra,
      schön, von Dir zu hören 🙂
      Vielleicht kommst Du mich ja mal besuchen, wenn Du wieder in den USA bist!
      Herzliche Grüsse zurück
      Steffi

  8. Ich freue mich riesig, dass du wieder da bist! Ganz tolle Bilder. Perfekt, um die USA ein bisschen mehr zu erkunden und viele neue Facetten kennenzulernen.
    Ich wünsche dir ganz viel Spaß in den USA und bin schon auf alles gespannt!!!
    Liebe Grüße,
    Claudia

    • Lieben Dank, Claudia 🙂
      Ich freue mich sehr, von Dir zu hören und dass Du auf weitere Posts gespannt bist!
      Ganz liebe Grüsse zurück
      Steffi

  9. Liebe Steffi, es freut mich total deine fröhlichen Fotos zu sehen und ich war schon ganz gespannt auf deine ersten Nachrichten.

    Schöne Bilder. Ich habe mich wohl nie so willkommen gefühlt wie in San Diego. Oder immer dann, wenn ich mit amerikanischen Kollegen zu tun hatte. Die waren dann aus Arkansas oder Mississippi – dieser schöne Singsang in der Sprache.

    Aber das liegt vermutlich daran, dass ich das Land trotz all seiner Schwäche mit seinen Menschen so sehr liebe.

    Also das mit dem Trockner habe ich so kennengelernt, dass wirklich alle alles in den Trockner werfen. Nur unterschiedlich lange halt. Aber du wirst halt den Wäscheständer in Amerika einführen!!! Fahne hoch für europäische Sitten *lach*

    Herzliche Grüße und bis bald! Deine Sabina

    • Liebe Sabina,
      danke für Deinen ausführlichen Kommentar.
      Ich fühle mich auch wohl, aber vermisse schon die eine oder andere europäische Sitte!
      Ich hoffe, Du hast noch viele Gelegenheiten Dein Lieblingsland zu besuchen 🙂
      Ganz liebe Grüsse zurück
      Steffi

  10. Hallole, bin durch Zufall auf diese Seite gestossen und ich finde diese ganz toll.
    Wir leben hier in den USA, TN seit 2009. Von der Umstellung her is es schon etwas heftiger. Als wir hier ankamen, gab es noch keine Gehsteige etc. Ich laufe gerne, deshalb mit Kind und Kinderwagen Einkaufen war ein Erlebnis fuer sich. Wurde komisch angestarrt, da ich ohne Auto unterwegs war… 😉
    Ich vermisse noch immer die deutsche Waschmaschine. Ich trockne nicht alles I’m Trockner. Hier hat ja jedes Haus eigentlich eine Waschkueche. Dort haenge ich die Waesche auf zum Trocken. Den Kuehlschrank hier find ich net so toll. Man bekommt net viel mehr rein, nur das Aussehen ist anders, proziger finde ich.
    Das Heimweh bleibt leider ;-(
    Es hat seine Vor- und Nachteile hier zu Leben. Es ist einfach, was man daraus macht.

    Liebe Gruesse
    Cordula

    • Liebe Cordula,
      ich freue mich, dass Du auf meinen Blog gestossen bist 🙂
      Danke für Deinen ausführlichen und informativen Kommentar.
      Du hast recht, das Leben hier hat seinen Vor-und Nachteile und es kommt darauf an, wie man damit umgeht!
      Liebe Grüsse
      Steffi

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.