Monat: Januar 2017

Winter in Paris – meine 5 Highlights!

Majestätisch & unübersehbar - der Eifelturm
Majestätisch & unübersehbar – der Eifelturm

Winter in Paris – meine 5 Highlights!

Wenn Ihr an Paris denkt, träumt Ihr dann auch vom Frühlingserwachen? Am besten frisch verliebt im Sonnenschein in einem kleinen Café Croissants essen? Bei Vögelzwitschern durch die Tuileriengärten schlendern? Ich streite nicht ab, dass das schön ist. Aber eine Reise im Winter nach Paris hat auch ihre Vorteile. Der Wichtigste zuerst – es gibt überall weniger Touristen. Sehenswürdigkeiten und Restaurants sind nicht so überlaufen. Und Ihr könnt viel Geld sparen – die Preise sind im Winter einfach besser. Last but not least, Ihr habt eher die Chance das Paris der Pariser kennenzulernen. Hier meine 5 Highlights für Euch:

Weihnachtsdekoration im Kaufhaus Lafayette
Weihnachtsdekoration im Kaufhaus Lafayette
Ice Cube Bar Kaufhaus Lafayette
Ice Cube Bar Kaufhaus Lafayette

Kaufhaus Lafayette & Champs-Élysées

Als wir Anfang Januar in Paris waren, steht noch die Weihnachtsdekoration im Kaufhaus Lafayette, wie jedes Jahr ein Touristenmagnet. Dieses Jahr befindet sich ein riesiger, weisser Weihnachtsbaum aus Papier unter der grossen Kuppel. Es ist eine einzigartige Kreation des Künstlers Lorenzo Papace. Eine Seilbahn führt von der Decke nach unten. Ein Riesenrad und Eisbären aus Papier umgeben den Weihnachtsbaum. Auch in den Schaufenstern spielen die Eisbären die Hauptrolle und zaubern eine wunderschöne Winterstimmung.

Fahrt unbedingt hoch auf die Terrasse des Kaufhauses. Dort steht die Ice Cube Bar. Hier kann man Cocktails und kleine Snacks geniessen – mit Blick auf den Eifelturm. Oder Ihr geht gleich in die Vollen und bestellt Champagner, Foie gras und Austern 😉  Ich habe mir bei prasselndem Regen und Sturm einen Cosmopolitan gegönnt.

Champs-Élysées bei Nacht
Champs-Élysées bei Nacht
Auf der Champs-Élysées
Auf der Champs-Élysées
Arc de Triumphe
Arc de Triumphe

Weiter geht es auf die Champs-Élysées – die Pariser Prachtallee. Auch hier noch glitzernde, prachtvolle Weihnachtsdekorationen. Ich finde die Champs-Élysées besonders schön am Abend mit all ihren Lichtern. Und am Ende thront der Arc de Triumphe.

Notre Dame & die Seine
Notre Dame & die Seine
Gargoyles an der Fassade von Notre Dame
Gargoyles an der Fassade von Notre Dame

Notre Dame & die Seine

Die Kirche Notre Dame liegt malerisch auf einer Insel in der Seine. Steigt an klaren Tagen die 402 Stufen der Kirchtürme hoch und habt eine tolle Aussicht über Paris. Sehenswert sind die zahlreichen, mystischen Gargoyles – die steinernen Figuren in Form von Drachen, Vögeln und Monstern an der Kirchenfassade. Wisst Ihr, dass die Gargoyles als Wasserspeicher dienen?

Den abgehärteten unter Euch empfehle ich eine Bootstour auf der Seine. Wem das doch zu kalt ist, der sollte am Ufer entlang wandern und von einer der vielen Seinebrücken den Schiffsverkehr beobachten.

Winter in Paris
Winter in Paris

Schlittschuh Laufen & Sekt Trinken auf dem Eifelturm

Top Highlight ist natürlich der Eifelturm. Wie schon in Berlin und Rom hatten wir uns über das Internet vorher Tickets besorgt. Ich rate Euch dringend, das auch zu tun, um bevorzugten Eintritt zu bekommen. Auch im Winter müsst Ihr sonst stundenlang warten.

Es gibt drei Plattformen auf dem Eifelturm und man kommt entweder mit dem Lift oder zu Fuss nach oben. Mein Tipp: Hoch mit dem Lift fahren und zumindest von der zweiten Plattform nach unten die Treppen nehmen. Der Eindruck der Stadt ist ein ganz anderer. Und man fühlt sich wie inmitten von James Bond „Im Angesicht der Todes“.

Blick vom Eifelturm
Blick vom Eifelturm

Überrascht war ich über die Volksfest Atmosphäre auf der ersten Plattform. Hier kann man sich Schlittschuhe leihen und dann zu Popmusik auf einer kleinen Eisfläche laufen. Für die ohne Höhenangst gibt es im Boden eingelassene Glass Platten, durch die man nach unten sehen kann. Meine Empfehlung: Geniesst hier oben stillvoll über der Stadt einen Glühwein, eine heisse Schokolade oder ein Glass Sekt.

Sekt trinken auf dem Eifelturm
Sekt trinken auf dem Eifelturm
Eifelturm in der Wintersonne
Eifelturm in der Wintersonne

Sacré-Cœur  & Montmartre

Am besten kommt Ihr zum Sonnenuntergang nach Montmatre. Und steigt den kleinen Berg zur Sacré-Cœur hinauf. Vom Vorplatz der Kirche geniesst Ihr einen grandiosen Ausblick über die Stadt. Montmatre ist auch heute noch ein Künstlerviertel. Kehrt in eins der zahlreichen Restaurants ein oder lasst Euch von einem Strassenkünstler karikieren.
Unterhalb von Montmatre befindet sich der Pariser Stadtviertel Pigalle. Hier ist das Kabarett „Moulin Rouge“ zuhause. Vorsicht – heute ist das Vergnügungsviertel als Touristenfalle bekannt.

Sacré-Cœur & Montmartre
Sacré-Cœur & Montmartre
Kurze Pause im kleinen Pariser Restaurant
Kurze Pause im kleinen Pariser Restaurant

Der Louvre

Bei schlechtem Wetter bietet sich ein Museumsbesuch an. Aber auch sonst solltet Ihr den Louvre nicht verpassen. Das Museum gehört zu den bekanntesten und grossartigsten Museen der Welt. Und das nicht nur wegen dem dort zu findenden Gemälde „Mona Lisa“. Im Kunstmuseum finden sich italienische Renaissancegemälde, sowie berühmte flämische und französische Malereien. Darüberhinaus eine grosse Sammlung griechischer und römischer Antiken. Und vieles mehr. Ohne Probleme kann man im drittgrössten Museum der Welt einen ganzen Tag verbringen. Auch hier gilt – Tickets vorher online bestellen.

Der Louvre
Der Louvre

Gewohnt haben wir in einem gemütlichen, altmodischen Hotel in St.Germain. Für mich der schönste Stadtteil von Paris. Hier gibt es viele kleine Strassen und Kunstgalerien. Und es ist voll von stilvollen Boutiquen und typisch Pariser Restaurants. Ausserdem verkehrsgünstig gelegen und nah zu allen Sehenswürdigkeiten.

Mit vielen Eindrücken im Gepäck machen wir uns auf die Heimreise. Meine Kinder haben sogar ein wenig ihr Schulfranzösisch eingesetzt. Zwar haben wir viel zu wenig Zeit gehabt, aber wenigstens die wichtigsten Highlights gesehen.

Kennt Ihr Paris? Und konnte ich Euch zu einer Winterreise inspirieren?

Herzliche Grüsse
Steffi

Glaspyramide vor dem Louvre
Glaspyramide vor dem Louvre

Über Ponchos und liebgewonnene Gewohnheiten

Über Ponchos und liebgewonnene Gewohnheiten
Über Ponchos und liebgewonnene Gewohnheiten

Über Ponchos und liebgewonnene Gewohnheiten

Der Mensch ist ein Gewohnheitstier. Wir alle neigen dazu immer wieder zu den gleichen Beauty Produkten zu greifen und identische Kleidung zu kaufen. Über Jahre hinweg tragen wir den selben Haarschnitt und benutzen das gleiche Parfum. Oft trauen wir uns nicht etwas Neues auszuprobieren. Denn das Gewohnte gibt Sicherheit. Es ist auch nicht falsch liebgewonnene Gewohnheiten beizubehalten, aber manchmal lohnt sich doch ein Überdenken.

Poncho oder Cape?
Poncho oder Cape?

So ging es mir mit Ponchos. Ich habe nämlich immer gesagt, ich trage keine. Obwohl sie jetzt so gross in Mode sind. Und dann bekam ich zu Weihnachten diesen grauen Poncho geschenkt. Und liebe das Trendteil seitdem. Es lohnt sich also doch, manchmal neue Wege zu beschreiten.

Poncho oder Cape?

Was ist eigentlich der Unterschied? Der Poncho kommt ursprünglich aus Südamerika. Es ist ein Wolltuch mit nur einer Öffnung für den Kopf. Ein Cape ist ein weiter Umhang mit zwei seitlichen Armschlitzen. Beide können vorne offen sein und mit Knöpfen oder Broschen verschliessbar. Und sie sind beide locker geschnitten und wirken so lässig und cool zugleich.

Poncho & Overknee Boots - eine stylische Kombination
Poncho & Overknee Boots – eine stylische Kombination
Wie Ihr Ponchos am besten kombiniert
Wie Ihr Ponchos am besten kombiniert

Wie Ihr Ponchos am besten kombiniert

Da der Poncho sowieso schon weit ist, tragt eine enges Unterteil dazu. Am besten eine Skinny Jeans oder einen Bleistiftrock. Ich bevorzuge Schuhe oder Stiefel mit Absatz, um die Figur zusätzlich zu strecken. Sehr in Mode ist die Kombination mit Overkneeboots. Nicht ohne Grund, denn so schafft Ihr harmonische Proportionen und wirkt trotz des weiten Ponchos schlank.

Besonders stilvoll wirkt der Poncho, wenn Ihr in einer Farbfamilie bleibt, also zum Beispiel Grautöne, Blautöne oder Brauntöne kombiniert.

Der Poncho ist ein ideales Kleidungsstück für den Übergang – für den Frühling oder Herbst. Er wärmt und ist trotzdem leicht und locker. Darunter trage ich einen dünnen Wollpullover. Oder kombiniere mit einem Blazer oder einer Lederjacke.

Shop my Look:
Poncho: leider ohne Label – ein ähnlicher hier, Leggings: Calzedonia,
Pullover: Madeleine, Overknee Boots: Zign

Tragt Ihr Ponchos oder Capes? Oder mögt Ihr sie nicht?

Herzliche Grüsse
Steffi

Der Poncho - ideal für den Übergang
Der Poncho – ideal für den Übergang
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