Wie Ihr den richtigen Bikini Ü40 findet
Wie Ihr den richtigen Bikini Ü40 findet *Quelle: Pixabay

Kann man mit Ü40 noch Bikini tragen? Ich denke schon. Auch wenn Ihr nicht so schlank seid, gibt es schöne Bikinis. Es geht, wie immer darum, Vorzüge zu betonen und Schwachstellen zu kaschieren. Ich glaube, wir Nordeuropäerinnen sind hier viel zu kritisch. Denkt an die Italienerinnen und die Spanierinnen. Sie leben ihre Weiblichkeit auch mit nicht perfekter Figur im Bikini am Strand. Und nur wenige Frauen tragen dort einen Badeanzug.

Ich persönlich bevorzuge Badeanzüge, wenn ich wirklich schwimmen gehe. Also nicht nur im Meer plantsche. Und im Hallenbad oder Hotel Indoor Pool. Denn warum soviel nackte Haut zeigen, wenn sowieso die Sonne nicht scheint. Praktischer zum Schwimmen ist ein Badeanzug auf jeden Fall. Für den Strand und zum Sonnen finde ich Bikinis schöner.

Die Geschichte des Bikinis

Am 05.Juli ist der Bikini 70 Jahre alt geworden. Benannt nach dem Bikini Atoll in der Südsee, wo die USA vier Tage zuvor nukleare Waffen getestet hatten. Eine französische Revuetänzerin war die erste Frau, die sich im Bikini zeigte. Ihr Bikini war mit Schlagzeilen über den Atombombentest bedruckt. Ein Skandal ist dieser „Stofffetzen“ in der damaligen Zeit. Vom Vatikan als Sünde verurteilt und in vielen Ländern offiziell verboten. Erst 1962 mit Ursula Andress als Bond Girl wird der Bikini salonfähig und entwickelt sich zum Verkaufsschlager.

Worauf Ihr achten solltet

Generell finde ich, dass ein wenig mehr Stoff in unserem Alter besser ist. Auch wenn Ihr eine Top Figur habt. Ich finde, als erwachsene Frau müssen wir nicht mehr alles zeigen. Deshalb bin ich kein Freund der brasilianischen Mikro-Bikinis mit ihren String-Tangas und überlasse diese gerne den jungen Frauen.

Bei kleinem Busen:

  • Triangle Bikinis oder Bandeau Bikinis sind ideale Modelle
  • Um mehr Oberweite zu zaubern, eignen sich Push-Ups oder Bikini Tops mit Rüschen und Fransen
  • Helle Farben betonen und lassen den Busen grösser erscheinen

Bei grossem Busen:

  • Bloss nicht den Busen in einen zu kleinen Bikini quetschen
  • Modelle wählen, die Halt geben – also vorgeformte Cups und breite Träger
  • Dunkle Farben kaschieren und lassen den Busen kleiner erscheinen

Bei breiten Hüften & ausgeprägtem Po:

  • Dunkle Farben und unauffällige Muster kaschieren auch hier
  • Keine zu kleinen Höschen – klassische Slips sind am besten
  • Ein hoher Beinausschnitt ist am vorteilhaftesten

Bei kleinem Bäuchlein:

  • Auch hier sind knappe Höschen nicht zu empfehlen
  • Bikinis im Retrostil mit taillenhohen Höschen bedecken den Bauch
  • Tiefe, auffällige Dekolleté lenken vom Bauch ab

…. und wer sich doch nicht traut? Es gibt so tolle, chice Tankinis und ausgefallene, sexy Einteiler – ein Badeanzug muss heutzutage nicht mehr bieder und langweilig aussehen.

Und noch ein paar Tipps

Es ist nicht Neues – Schwarz macht schlank. So schön bunte Bikinis und grelle Prints sind, ein schwarzer Bikini mogelt sofort einige Kilo weg. Kauft einen Bikinis mit einem hohem Elastan Anteil. So wird Eure Figur optimal geformt. Und last, but not least – sucht Euch einen Hersteller, der Tops und Höschen separat verkauft. So findet Ihr einen perfekt sitzenden Bikini. Und tragt ihn dann mit dem Selbstbewusstsein der Südeuropäerinnen 🙂

4 comments on “Wie Ihr den richtigen Bikini Ü40 findet”

  1. Klar geht Bekini mit ü40. Solange ich mir selbst gefalle in dem Zweiteiler, wird sich daran auch nichts ändern. Extreme Minibikinis stehen meiner Meinung nach wirklich nur sehr wenigen. Dafür muss auch eine junge Frau eine absolute Topfigur haben. Ansonsten würde ich vom String abraten 🙂 Wobei mir das sowieso nicht gefällt.
    Ich finde toll, dass du hier für den Bikini plädierst und Recht hast du: wir sind viel zu kritisch 🙂
    Liebe Grüße
    Andrea

    • Schön, dass Du es genauso siehst, Andrea 🙂
      Ja, wir sind zu kritisch und sollten alles entspannter sehen.
      Liebe Grüsse
      Steffi

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