Mood Board - Sportlich & Natürlich
Mood Board – Sportlich & Natürlich

Was sind Mood Boards? Wer kann sich darunter etwas vorstellen? Übersetzt heisst es “Stimmungsstafeln”. Schon lange werden Mood Boards in Werbung und Design benutzt, in der Fotografie, Innenarchitektur und Filmbranche. Und auch in der Modeindustrie. Ein Mood Board ist eine Momentaufnahme, ein Stimmungsbarometer, ein Ideenpool. Es dient zur Inspiration, zur Visualisierung, zur Emotionalisierung.

Mood Board - Romantisch & Verspielt
Mood Board – Romantisch & Verspielt

Ein persönliches Mood Board erstellen

Und was hat das mit uns zu tun? In meiner Zeit als Imageberaterin habe ich Kundinnen oft empfohlen, sich Mood Boards zu erstellen. Um sich über den eigenen Stil, die eigenen Vorlieben und Abneigungen, den eigenen Geschmack klarer zu werden. Hierfür sammelt Ihr einfach Zeitungsausschnitte, Werbeanzeigen, Prospektbilder. Und zwar ohne gross darüber nachzudenken. Intuitiv und spontan. Denn nur so funktioniert es. Negative Gedanken müssen wir beim Kreieren unseres persönlichen Mood Boards ausschalten. Also zu teuer, zu verrückt oder ich bin zu dick, zu alt oder zu unsicher – sind nicht erlaubt! Es geht auch nicht darum, ob wir jemals diese Produkte kaufen werden. Unser Mood Board dient nur dazu, uns selbst besser zu verstehen.

Sammelt über Wochen Photos von allem, was Euch anspricht – Mode, Kosmetik und Schmuck. Möbel, Gläser und Geschirr. Taschen, Uhren, Schuhe. Parfümflaschen und Lippenstifte. Essen und Getränke. Decken, Kissen, Einrichtungsgegenstände. Autos, Tiere, Sportausrüstungen. Photos von Häusern, Gärten und Reisedestinationen …. usw. der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Nehmt Euch Zeit an einem verregneten Sonntag Eure Collage zusammenzustellen. Oder wenn es draussen zu heiss ist. Alleine, ungestört und mit Eurem Lieblingsgetränk. Ohne Mann, Kinder und Hund. Denn Wertungen und Kommentare von anderen lenken Euch nur ab. Ihr werdet sehen, es macht wirklich Spass 🙂

Mood Board - Klassisch & Elegant
Mood Board – Klassisch & Elegant

Und dann?

Die vier Collagen, die ich hier gemacht habe, sind sehr homogen: Sie spiegeln die vier Hauptstilrichtungen wider, die ich in meinem Post letzte Woche angesprochen habe: sportlich-natürlich, klassisch-elegant, romantisch-verspielt oder extravagant-sexy. Eure Moods Boards werden abwechslungsreicher, differenzierter und vielseitiger sein. Weil kein Mensch zu 100% nur eine Stilrichtung lebt.

Schaut euch an, was Euch angesprochen hat. Rustikale Möbel? Feine Stoffe? Wilde Muster? Dezente Designs? Da Ihr intuitiv und spontan ausgewählt habt, werdet Ihr vielleicht überrascht sein.
Lernt neue Seiten an Euch kennen. Entdeckt verborgene Wünsche und Bedürfnisse. Findet mehr über Euren wirklichen Geschmack heraus. Und entwickelt so Eure Stilsicherheit weiter.
Und wenn Euch etwas gefällt, sucht nach einer tragbaren und bezahlbaren Variante. Und probiert einfach etwas Neues aus. Was kann schon passieren?

Also warum nicht ein Mood Board erstellen? Viel Spass auf Eurer persönlichen Reise 🙂
Ich würde mich freuen, wenn Ihr mir darüber berichtet.

Mood Board - Extravagant & Sexy
Mood Board – Extravagant & Sexy

 

2 comments on “Wie man ein Mood Board erstellt”

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