Monat: April 2016

Hotel Fährhaus – Sylt

"Mein" Boot vor dem hotel Fährhaus
„Mein“ Boot vor dem Hotel Fährhaus

Hotel Fährhaus

Direkt am Wattenmeer und am Munkmarschen Yachthafen liegt das kleine und exklusive Hotel Fährhaus. Inzwischen leider sehr teuer, war es bei unserem Aufenthalt noch erschwinglich. Das traditionsreiche Haus blickt auf eine 150 Jährige Geschichte zurück. Einst war es Anlaufstelle für die Schiffe und Umsteigestation der Feriengäste auf die Inselbahn. Die einfache Hafengaststätte ohne Übernachtungsmöglichkeiten wurde Ende des 19.Jahrhunderts in ein Hotel umgewandelt. Seit 1980 stand es leer und wäre fünf Jahre später beinahe abgerissen worden. Zum Glück wurde das historische Gebäude gerettet und 1992 wiedereröffnet. Jetzt ist es ein Luxushotel mit Spa, Indoorpool und gehobener Küche.

Das Hotel hat ein grossartiges, vielfältiges Frühstücksbüffet, dem es an nichts mangelt. Und für Langschäfer ideal – es wird bis 12 Uhr serviert. Hinterher braucht man kein Mittagessen mehr. Die Zimmer, der Service und die Mitarbeiter sind, wie man es von einem Tophotel erwartet.  Auch wer hier nicht übernachtet, kann Mittags auf der Terrasse zu normalen Preisen essen. Und so auch etwas von der Fährhaus Atmosphäre erleben.

Strandleben
Strandleben

Strandleben

Die Nordseeinseln erinnern mich an meine Kindheit, weil ich dort viele Urlaube verbracht habe. Besonders geliebt habe ich das Sandburgen bauen. Und die Strandkörbe, in die man sich zurückziehen könnte. Sylt hat wunderschöne Sandstrände, die auch bei schlechtem Wetter zu Wanderungen einladen. Und je nachdem, wo man auf der Insel ist, auch einsam seien können. Wind, Wasser und Gezeiten. Sonne, Wolken und Regen. Auf Sylt ist man der Willkür der Natur ausgesetzt. Und kann sich ihr besonders nah fühlen.

Sight Seeing

Genug zu sehen gibt es auf Sylt. Für mich ist das malerischste Dorf Keitum. Es zählt zu den schönsten Dörfern Frieslands. Reet gedeckte Häuser, idyllische Teestuben und kleine Boutiquen laden zu einem Besuch ein. Mein Lieblingsstrand auf Sylt ist List. Hier finden sich lange Sandstrände und es ist ein Paradies für Segler und Surfer. Ausserdem kann man die letzte Wanderdüne Deutschlands besuchen. Zum Schluss versäumt nicht in Rantum die berühmteste Strandhütte der Welt zu besuchen. Das Sansibar – ein Kultrestaurant in den Dünen. Die einstige Bretterbude ist heute ein Treff der Reichen, Berühmten und Schönen. Und bekannt für die Sansibar Currywurst, die auch an Bord von Air Berlin serviert wird 🙂

Sylt
Sylt

Interview mit Best Ager Messen

Best Ager
Best Ager *Quelle: Pixabay

Interview mit Best Ager Messen

Seit Ende 2015 gibt es die bestager-messen.de. Hier finden interessierte Besucher auf einen Blick deutschlandweite Lifestyle-Messen, zum Thema Freizeit und Hobby, Mode, Design, Do-it-Yourself, Reisen, Kulinarisches, Wohnen und Gesundheit und Wellness. Und wer sind Best Ager? Wir alle Ü40 – konsumkräftig, unternehmungslustig, unabhängig und mobil.

Stephanie Wittmann von bestager-messen.de hat mich interviewt und stellt meinen Blog heute auf Ihrer Webpage vor.

Fragen & Antworten

Als ich durchs World Wide Web surfte und nach interessanten Frauen und Blogs rund um Best Ager Ausschau hielt, bin ich auf Stephanie aufmerksam geworden, die einen Blog für Frauen Ü40 hat. Sie hat sich netterweise direkt bereit erklärt, mir Rede und Antwort zu stehen!

„Hallo Stephanie, vielen Dank, dass du mir für ein Interview zur Verfügung stehst! Du hast ja genau den gleichen Vornamen wie ich, das macht dich natürlich gleich sehr sympathisch 😉 Kannst du uns mal ein bisschen etwas von dir erzählen? Wo kommst du her und was machst du so?“

„Ich heiße Steffi, bin Ende 40, im Sternzeichen des Löwen geboren und eine echte Blondine. Daher kommt die Idee zu meinem Blognamen „The Blonde Lady Lioness“. Gebürtig komme ich aus Köln und lebe seit 12 Jahren in der Nähe von Zürich. Ich bin mit einem Schotten verheiratet und habe einen Sohn (13) und eine Tochter (11).“

„Frei übersetzt heißt dein Blog The Blonde Lady Lioness ja „Die blonde Löwen-Lady“, in Assoziation zu deinem Sternzeichen, deiner Haarfarbe und deinem Alter. Habe ich recht?“

„Das stimmt genau. Mein Blog fokussiert sich auf Frauen Ü40 und konzentriert sich auf die Kategorien Mode, Lifestyle und Hotels/Reisen. Reisen und Mode sind meine beiden Leidenschaften und in beiden Bereichen habe ich bereits gearbeitet. Anfang des Jahres habe ich dann mit dem Bloggen begonnen und es macht mir wahnsinnig viel Spaß.“

„Eine Headline lautet: Frauen über 40 sind nicht unsichtbar. Erzähl uns doch mal etwas darüber. Die Aussage ist ja schon ein bisschen provokant…“

„Ja, das sollte sie auch sein 🙂 Mich ärgert es, wenn die Frauenzeitschriften oder auch die Frauenliteratur von „den unsichtbaren Frauen Ü40“ sprechen, denen noch nicht mal mehr die Bauarbeiter hinterherpfeifen. Die keinen Mann finden und im Job übersehen werden. Ich denke, das Gegenteil ist der Fall. Wir sind jetzt stark, selbstsicher und sexy. Viel mehr als mit 20. Wir haben keinen Grund uns aus Angst vor dem Jugendwahn zu verstecken. Am wichtigsten ist mir deshalb, Frauen Ü40 zu ermutigen, zu ihrem Stil, ihrer Persönlichkeit und ihrer Figur zu stehen.“

„Hast du vielleicht ein paar Mode-Tipps?“

„Ich denke, man kann in jedem Alter das Beste aus sich machen. Ich glaube, wir Frauen Ü40 wissen inzwischen, was uns steht. Wir unterwerfen uns nicht mehr jedem Modediktat und müssen nicht jeden Trend mitmachen. Ich spreche auf meinem Blog schon meine persönlichen Empfehlungen aus, aber Mode soll Spaß machen. Ich gebe zum Beispiel Styling Tipps für die einzelnen Figurtypen. Auch verrate ich Tricks, wie man die ideale Rocklänge oder die ideale Jeans in unserem Alter findet. Ich halte allerdings Regeln, dass Frauen bestimmte Kleidungsstücke ab einem gewissen Alter nicht mehr tragen sollten, für unsinnig. Man soll tragen, worin man sich wohl fühlt und was zu einem passt.“

„Auf deiner Seite schreibst du, dass deine Tage, als du weltweit beruflich unterwegs warst, seit der Geburt deiner Kinder leider vorbei sind. Findest du, dass Frauen viel aufgeben müssen, um für die Familie da zu sein?“

„Ich denke, dass auch heute immer noch Frauen für die Familie Abstriche machen müssen. Leider ist die Kinderbetreuung nicht optimal geregelt und Frauen übernehmen immer noch die meiste Arbeit im Haushalt und in der Familie. Fernreisen mit kleinen Kindern machen mir persönlich keinen Spaß und sind auch für die Kinder nur Stress. Diesen Sommer werden wir zum ersten Mal mit den Kindern nach USA fliegen – sie sind jetzt in einem Alter, wo das geht und es alle genießen können.“

„Jetzt bist du ja eher europaweit unterwegs. Welches sind denn deine liebsten Reiseziele?

„Ich mache sehr gerne Städtereisen. Ich liebe London und Rom. Mein Lieblingsreiseland in Europa ist Italien. Auf meinem Blog gibt es schon viele Reiseberichte darüber. Ideal für Strandurlaub mit kleinen Kindern ist meiner Meinung nach Spanien.“

„Wie lebt es sich denn eigentlich so als waschechte Rheinländerin in der Schweiz?“

„Am Anfang war es schon schwer, das muss ich zugeben. Die Vorstellung, die wir Deutschen von der Schweiz haben, ist von den typischen Klischees Käse, Schokolade und Berge geprägt… Die Realität sieht nun einmal anders aus. Inzwischen fühlen wir uns aber richtig wohl hier. Meine Tochter ist hier geboren und wir leben sehr gerne in der Schweiz. Und die Lebensqualität ist unschlagbar – die Nähe zu den Bergen, zu Italien und die vielfältigen Freizeitangebote sind super. Das Wetter ist auch besser als im Rheinland.“

„Und du hast einen Schotten geheiratet?“

„Ja, ich habe meinen Mann in Frankfurt kennengelernt. Unsere Kinder wachsen zweisprachig, oder wenn ich das Schweizerdeutsch dazu zähle, dreisprachig auf. Eine interkulturelle Ehe fordert, aber ist auch spannend und erweitert den Horizont.“

„Das war ein schöner Schlusssatz. Vielen Dank für das Interview!“

%d Bloggern gefällt das: